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Neuigkeiten 

im Februar

Berlin, 28. Februar 2020

 
 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

in den vergangenen Wochen und Monaten hat das Thema Waldumbau immer wieder für Diskussionen gesorgt. Trockenheit, Stürme und Insektenbefall haben den Wäldern in Deutschland zugesetzt: Etwa die Fläche des Saarlandes ist betroffen, bis zu 6 Milliarden Bäume müssen gepflanzt werden. Der notwendige Aufbau von klimastabilen Mischwäldern erfordert zukunftsweisende Waldkonzepte.

Mit der Fachtagung "Forst-Jagd-Konflikt lösen" stößt der DJV einen sachorientierten und konstruktiven Dialog in der Wald-Wild-Diskussion an. Die Veranstaltung mit Podiumsdiskussion findet am 22. April in Berlin statt. Mehr Informationen zur Fachtagung und die Anmeldung finden Sie hier. Anmeldefrist: 6. April 2020.

Nach der Änderung des Waffenrechts vor wenigen Tagen ( wir berichteten) haben uns über Facebook, Telefon und per E-Mail zahlreiche Fragen erreicht. Ob Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: Wir haben gemeinsam mit dem Forum Waffenrecht die wichtigsten Inhalte in einem umfangreichen Frage-Antwort-Papier für Sie aufbereitet. Das Papier finden Sie hier.

Zum Schluss noch eine Bitte. Helfen Sie dem Bundesforstbetrieb in Kooperation mit seinen Partnern UN-Dekade-Projekt des Monats zu werden. Ihre Stimme zählt. Auf dem 23.000 Hektar großen Truppenübungsplatz hält das Rotwild die Landschaft offen und schafft Hotspots der Artenvielfalt. Hier geht's zur Abstimmung. Die Frist endet heute. Also schnell reinklicken!

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,
Ihre DJV-Geschäftsstelle

 
 

 

 
 
 

Was ist neu für Jäger im Waffenrecht?

Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: DJV und FWR erläutern, was neu ist. Zusammengestellt sind Antworten auf die 26 häufigsten Fragen zur Änderung des Waffenrechts.

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"Forst-Jagd-Konflikt lösen"

Am 22. April 2020 findet eine Fachtagung mit Podiumsdiskussion in Berlin statt. Der DJV hat zahlreiche Experten aus Forschung und Praxis als Referenten eingeladen. Ziel der Veranstaltung: Ansatzpunkte für eine Kooperation von Waldbau und Jagd finden.

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im Dezember

 

Umstrittene Waffengesetzänderung tritt in Kraft

Bundesrat hat Reform zugestimmt. Verbände und Sicherheitsbehörden kritisieren Bürokratie. Für Jäger gibt es unter anderem neue Regeln für Schalldämpfer und Nachtzieltechnik.

Bundesrat stimmt umstrittener Änderung des Waffengesetzes zu. Mehr Bürokratie und kaum ein Zugewinn für die öffentliche Sicherheit. (Quelle: Hamann/DJV)

Umstrittene Waffengesetzänderung tritt in Kraft

Bundesrat hat Reform zugestimmt. Verbände und Sicherheitsbehörden kritisieren Bürokratie. Für Jäger gibt es unter anderem neue Regeln für Schalldämpfer und Nachtzieltechnik.

Bundesrat stimmt umstrittener Änderung des Waffengesetzes zu. Mehr Bürokratie und kaum ein Zugewinn für die öffentliche Sicherheit. (Quelle: Hamann/DJV)

Der Bundesrat hat heute der umstrittenen Änderung des Waffengesetzes zugestimmt. Damit hat das Gesetz die letzte Hürde genommen und wird voraussichtlich Anfang 2020 in Kraft treten. Es ist vor allem umstritten, weil es einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursacht und weit über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinausgeht. Der Deutsche Jagdverband (DJV) sowie Verbände der Sportschützen und der zivilen Waffenbranche, zusammengeschlossen im Forum Waffenrecht, kritisieren das Gesetz, obwohl weitere geplante Beschränkungen noch abgewendet werden konnten. Vertreter von Sicherheitsbehörden sehen große Schwierigkeiten in der Umsetzung, aber kaum einen Zugewinn für die öffentliche Sicherheit. 

Für Jäger enthält das Gesetz unter anderem Regelungen zum Schalldämpfer und zur Nachtzieltechnik. Der DJV hat die wichtigsten Änderungen zusammengestellt:

  • Jäger dürfen Schalldämpfer für Langwaffen künftig allein auf Jagdschein und ohne Voreintrag erwerben. Der Schalldämpfer muss dann bei der Waffenbehörde angemeldet werden. Es dürfen jedoch nur Schalldämpfer für Waffen für Zentralfeuermunition verwendet werden, nicht für Randfeuerpatronen.
  • Bei der Prüfung der Zuverlässigkeit wird auch eine Abfrage beim Verfassungsschutz durchgeführt.
  • In besonders begründeten Fällen darf die Waffenbehörde das persönliche Erscheinen anordnen.
  • Neuregelung der Anzeigepflichten beim Erwerb und Überlassen von Waffen.
  • Der Kreis der erlaubnispflichtigen „wesentlichen Teile“ wird erweitert.

  • Magazine für mehr als 20 Schuss (Kurzwaffen) und mehr als zehn Schuss (Langwaffen) werden verboten.
  • Jäger dürfen künftig Nachtsichttechnik auch in Verbindung mit der Waffe nutzen. Die jagdrechtlichen Verbote hierzu bleiben aber bestehen. Ausnahmen hierzu gibt es bislang nur in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen. Infrarotaufheller sind nach wie vor verboten.
  • Die Länder und Kommunen können verstärkt sogenannte „Waffenverbotszonen“ ausweisen. Für Jäger sind jedoch Ausnahmen vorgesehen.

Detaillierte Erläuterungen hat der DJV in einem separaten Papier zusammengestellt.


DJV-Newsletter Dezember #2 (Quelle: Kauer/DJV)

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Polen weiter aus: Die Zahl der in Grenznähe gefundenen Kadaver ist auf 59 gestiegen. Laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) befindet sich das Virus in Westpolen in der Phase maximalen Wachstums. Brandenburg hat nun mit dem Bau von Zäunen auf Hochwasserschutzanlagen an Oder und Neiße begonnen.

Nachweislich ist nicht das Schwein, sondern der Mensch für die schnelle Verschleppung des ASP-Virus verantwortlich - und zwar entlang von Transitstrecken. Die Früherkennung eines Ausbruchs ist entscheidend, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Die neue DJV-Broschüre „Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest“ liegt jetzt digital vor. Sie erläutert typische Krankheitsbilder anhand von Fotos. Präventive Maßnahmen und das Vorgehen im Seuchenfall sind ebenfalls Thema. Das 28-seitige Dokument füllt Wissenslücken und bietet insbesondere Jägern und Landwirten einen guten Überblick. Ab Mitte Januar kann die gedruckte Version kostenfrei bestellt werden.

Erhältlich ist die neue ASP-Broschüre auch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die weltgrößte Verbrauchermesse startet am 17. und endet am 26. Januar 2020. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am DJV-Stand. Sie finden uns diesmal in Halle 27 (Stand 204). Dort beantworten Experten Ihre Fragen rund um Wild, Jagd und Natur. Kommen Sie vorbei!

Der Bundestag hat gestern eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen und eröffnet somit neue Möglichkeiten zu einem besseren Wolfsmanagement. Für uns ist es ein erster Schritt. Aber auch nicht mehr. Die Entnahme von Wolfshybriden und verhaltensauffälligen Wölfen soll künftig vereinfacht werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, aus einem problematischen Rudel Wölfe zu entnehmen, bis die Nutztierrisse aufhören. Ein bundesweites aktives Management fehlt jedoch weiterhin. Bereits im Januar 2019 veröffentlichte der DJV gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Forum Natur einen Handlungsvorschlag zum aktiven Management des Wolfes. Darin fordern wir unter anderem Wolfausschlussareale: Städten oder Deiche müssen für Wolfsrudel tabu sein. Die Zahl der Wölfe steigt laut DJV-Prognose übrigens im Jahr 2020 auf 1.800 Individuen. Wir sagen: Der Bestand ist gesichert.

Nach vielen ereignisreichen und spannenden Wochen im Jahr 2019 gehen wir nun in den Weihnachtsurlaub. Unsere Geschäftsstelle ist vom 23. Dezember bis 2. Januar 2020 nicht besetzt. Wir sind ab dem 3. Januar wieder für Sie da.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit. Starten Sie gut und gesund ins neue Jahr und bleiben Sie dem Wild und der Jagd wohlgesonnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre DJV-Geschäftsstelle


Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

nachdem wir Sie bereits am Mittwoch außer der Reihe über die geplante Verschärfung des Waffengesetzes informiert haben, möchten wir Sie heute noch auf unsere neue Videoserie „ Erste Hilfe für den Jagdhund“ aufmerksam machen. Die mehrteilige Serie zeigt, wie Sie im Fall der Fälle ohne viele Hilfsmittel Ihrem „besten Freund“ helfen können. Die einzelnen kurzen Clips werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Haben Sie daher unbedingt auch ein Auge auf unsere Youtube-Playlist zum Thema.

Ein besonderes Anliegen ist es uns auf die kommende Zeitumstellung hinzuweisen. In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Dies erhöht das Wildunfallrisiko, da Reh, Hirsch und Wildschwein besonders in der Morgendämmerung aktiv sind. Informieren Sie doch einfach die lokale Presse darüber und geben Sie Verhaltenstipps. Neu ist die Seite www.wildunfall-vermeiden.de - schauen Sie mal rein.

Haben Sie noch 5 Minuten? Dann nehmen Sie doch noch an unserer Umfrage zum Thema Wildbret-Verzehr teil. Die Umfrage läuft noch bis zum 31.10.2019. Unter allen Teilnehmern verlosen wir u.a. das Buch " Ich esse, also jage ich" von Fabian Grimm. Er war Vegetarier und ist nun selbst Jäger.
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle


Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.